Psychoaktive Pflanzen
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Banisteriopsis caapi

Banisteriopsis-caapi-flowers.jpg banisteriopsis_caapi_8.jpg il_570xN.247275554.jpg Banisteriopsis.caapi-1.jpg
deutscher Name: Ayahuasca
weitere Namen: Caapi, Yaje, Rebe der Toten, Ranke der Seele
Familie: Malpighiaceae
Vorkommen: tropische Zonen Südamerikas, Westindische Inseln
chem. Zusammensetzung / Wirkung: Harmin (ein beta-Carbolin-Alkaloid), Peganum harmala kann als Ersatz für B. caapi verwendet werden.
Erbrechen nach 1/2 Stunde, da normalerweise ein Brechmittel zugefügt wird, anschließend in Kombination mit DMT: farbenprächtige Halluzinationen, Verlust des eigenen Egos
Zubereitung / Einnahme: Harmin und Harmalin sind MAO-Hemmer, daher ist eine strenge, einwöchige Diät wichtig, sonst besteht Lebensgefahr !!! Harmine wirken für sich alleine nur in hohen Dosen psychoaktiv. Dem Ayahuasca-Trank werden sie hauptsächlich zugesetzt um weitere Pflanzen oral wirksam zu machen, welche sonst den Verdauungstrakt ohne Wirkung passieren würden.
Zusätze zu Ayahuasca:
Banisteriopsis rusbyana (DMT), Brugmansia und Datura (Scopolamin), Mimosa hostilis (DMT), Psychotria viridis (DMT)
Geschichtliches: Mannbarkeitsritual der kolumbianischen Tukano-Indianer
Quellen:
bookAyahuasca [1998; Arno Adelaars, Christian Rätsch, Alan Shoemaker]
bookAyahuasca: Rituale, Zaubertränke und visionäre Kunst aus Amazonien [2006; Christian Rätsch, Claudia Müller-Ebeling, Arno Adelaars]
bookEnzyklopädie der psychoaktiven Pflanzen: Botanik, Ethnopharmakologie und Anwendungen [2007; Christian Rätsch]
bookPflanzen der Götter [1998; Richard E. Schultes, Albert Hofman]
bookPsychoaktive Pflanzen: Mehr als 80 Pflanzen mit anregender, euphorisierender, beruhigender, sexuell erregender oder halluzinogener Wirkung [2005; Bert Marco Schuldes]