Psychoaktive Pflanzen
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Myristica fragrans

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deutscher Name: Muskatnuß
weitere Namen: Muskatblüte
Familie: Myristcaceae (Muskatnußbaumgewächse)
Vorkommen: Tropische und warme Zonen von Europa, Afrika, Asien
chem. Zusammensetzung / Wirkung: Myristicin, im menschlichen Körper zu dem halluzinogenen 5-Methoxy-3,4-methylendioxyamphetamin (MMDA) umgewandelt werden
andere aromatische Äther
narkotisierend
in hohen Dosen sehr giftig --> Delirium
verbunden mit Halluzinationen, Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit
Zubereitung / Einnahme: für narkotische Wirkung mindestens 1 TL essen, schnupfen, rauchen
für einen richtigen Rausch ist eine sehr viel größere Menge notwendig
Geschichtliches: Indianer: berauschende Frucht
wurde in Ägypten als Tabakersatz geraucht
Heilmittel bei den Arabern
indonesische Eingeborene
für westl. Strafgefangene war es Haschischersatz
Quellen:
bookEnzyklopädie der psychoaktiven Pflanzen: Botanik, Ethnopharmakologie und Anwendungen [2007; Christian Rätsch]
bookPflanzen der Götter [1998; Richard E. Schultes, Albert Hofman]
bookPsychoaktive Pflanzen, Pilze und Tiere: Bestimmung, Wirkung, Verwendung [2011; Andreas Alberts, Peter Mullen]
bookPsychoaktive Pflanzen: Mehr als 80 Pflanzen mit anregender, euphorisierender, beruhigender, sexuell erregender oder halluzinogener Wirkung [2005; Bert Marco Schuldes]